Lokale Tageszeitungen befinden sich im Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser. Nur noch wenige sind bereit, für Journalismus zu zahlen. Wenn Zeitungsverlage ihre Zustellbezirke verkleinern, kündigen viele endgültig.
Die Macht liegt in den Händen von wenigen US-Tech-Milliardären. Dabei hat es ursprünglich die Utopie vom Internet als Demokratie-Maschine gegeben. Wie es Europa schaffen kann, sich unabhängiger zu machen, war auch ein großes Thema auf der re:publica in Berlin.
Beleidigungen, Mordaufrufe und Vergewaltigungsdrohungen fluten das Netz. Das Problem ist nicht neu, aber es wächst. Digitale Gewalt wird zur Gefahr für die demokratische Gesellschaft. Woher kommt dieser Hass im Netz?
Brauchtum und Tradition erfüllen in Gesellschaften mehrere wichtige Funktionen. Sie sind mehr als nur „alte Gewohnheiten“ – sie prägen Identität, Zusammenhalt und das kulturelle Gedächtnis einer Gemeinschaft.
Es geht noch schneller als befürchtet: Die letzten Gletscher Deutschlands schmelzen rasant dahin. Zum Welttag der Gletscher veröffentlichen Forscher neue Messdaten.
Was wäre die beste Politik? Für Deutschland, für Europa? Für alle guten Demokratien? - Spannende Frage – im Kern geht’s ja darum: Was macht gute, zukunftsfähige Politik aus, jenseits von Parteifarben und Schlagworten? Ich versuche es in ein paar klaren Leitlinien.
Konstruktiver Journalismus ist ein lösungsorientierter Ansatz, der über Probleme hinausblickt, um Hintergründe, Perspektiven und Lösungsansätze aufzuzeigen. Er zielt darauf ab, ein realistischeres Bild der Welt zu vermitteln.
Wir empören uns. Das ist Teil unserer Kultur. Für die Opfer von Gewalttaten, zünden die Anständigen Kerzen an. Beten und halten Andacht. Es sind nur Minderheiten. Die Mehrheit schaut kopfschüttelnd zu.
Nur einen kleinen Augenblick war die Kirche unbewacht. Der Dieb hat ihn genutzt. X-Mal wurde in der Kirche schon der Opferstock aufgebrochen. Altarkerzen wurden gestohlen, Glühbirnen aus den Strahlern. Vor Kirchendieben ist nichts sicher.
"Vielleicht denken Sie jetzt: Bitte nicht noch ein Buch über Krebs. Ich garantiere Ihnen: Dieses ist anders." Das hat Gisela Steinhauer in einem Interview gesagt. Sie ist Journalistin und hat gemeinsam mit ihrer Freundin Verena Welschof "Ich bin noch nicht weg" geschrieben.
Social Media ist ein unverzichtbares Werkzeug geworden, um Relevanz zu behalten, stellt den Journalismus aber gleichzeitig vor die Herausforderung, seine Kernprinzipien (Qualität, Sorgfalt) in einem schnelllebigen, oft oberflächlichen Umfeld zu wahren.
Journalismus muss sich vielfach neu erfinden. Ein Plädoyer für mehr Gemeinwohlorientierung und gegen Reichweite um jeden Preis. Was Journalismus soll, darf oder muss, wird in diesen Zeiten zur demokratierelevanten Größe.
Die öffentliche Diskussionskultur scheint vergiftet zu sein. Die Zuspitzung gesellschaftspolitischer Konflikte polarisiert und beeinflusst die freie Meinungsäußerung.
Ein Gradmesser für den Zustand einer Demokratie sind ihre Medien. Ihre Vielfalt und Beschaffenheit entscheiden über die Qualität der demokratischen Öffentlichkeit und den Informationsstand der Bevölkerung.
Generationenkonflikte entstehen durch unterschiedliche Werte, Arbeitsweisen und Kommunikationsstile, bieten jedoch Chancen für Innovation. Effektive Lösungen umfassen offene Dialoge, gegenseitigen Respekt, Mentoring-Programme und flexible Arbeitsmodelle.
Die Medien sind schuld, wenn die Politik versagt und das Leben teurer wird. Viele beschweren sich, die keine klassischen Medien mehr konsumieren. Denn die sind zu teuer, berichten nur noch über „die da oben“ und zu wenig aus dem lokalen Umfeld.